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Vereinsleben Berichte

Festliche Jahresabschlussfeier

von Gabriele Heidenreich

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahresabschlussfeier am 19. November stand eine besondere Ehrung. Der Überlinger Ruderclub ehrte seinen Trainer und Vorsitzenden Bernd Kuhn für 50 Jahre erfolgreiche Trainertätigkeit. Dem Anlass entsprechend war alles sehr festlich bereitet.

Mit über 120 Gästen kam auch der aus Platzgründen angemietete Raum im Vereinsheim des FSÜ (Förderverein Segeln) in Kapazitätsnöte.

Charmant übernahm Vorsitzender Markus Siller die Begrüßung und führte durch das Programm des Abends.

Sein Dank richtete sich an alle Helfer des Abends, an die Eltern der Rennruderer für ihre Unterstützung des Rennsports sowie an alle, die das Vereinsleben mit Leben füllen.

 

Herbert Esser, Ehrenvorsitzender im RC-Undine-Radolfzell, Ehrenmitglied im Landesruderverband und langjähriger Wegbegleiter von Bernd Kuhn, hob in seiner Laudatio den großen Verdienst einer 50 jährigen Trainertätigkeit im Ehrenamt hervor, was etwa 10 – 12 Rudergenerationen umfasse. Nach seiner aktiven Zeit als Rennruderer schlug Kuhn bereits 1966 die Trainerlaufbahn ein. Bis jetzt konnten 12 internationale Siege sowie 37 Medaillen auf Deutschen Jugend Meisterschaften errungen werden. Dazu kommen unzählige Erfolge auf Frühjahrs- und Herbstregatten im In- und Ausland. Esser beschloss mit den Worten: Bernd Kuhn – ein Leben für den Rennsport.

Auf vielfältigste Weise überbrachten die Rennruderer Bernd Kuhn ihre Glückwünsche und Anerkennung.

Mit einer bebilderten Rückschau und persönlichen Erinnerungen von ehemaligen Rennruderern konnten über 120 begeisterte Gäste an dem erfolgreichen Trainerleben Bernd Kuhns teilhaben. So erzählte Mirko Gläser: Nur Sieger durften Bernd Kuhn beim Vornamen nennen. Das sei Ansporn genug gewesen. Nach einem Sieg sagte Bernd Kuhn: "Gut gemacht, Buben. Wie ihr wisst, ich bin der Bernd." Die ehemaligen Rennruderer überreichten einen Scheck in Höhe von 8.500 €, zweckgebunden für den Rennsport, mit den Worten: "Vielen Dank im Namen aller Buben."

Außerdem wurde an diesem Abend auch die aktuelle Rennmannschaft für ihre Erfolge im Jahr 2016 gefeiert. Auch hier wurde deutlich, welcher Ehrgeiz und welches Trainingspensum notwendig sind, um Erfolge zu erzielen.

Bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder konnten Klaus Maier, Michael Wilkendorf und Fritz Krefeld für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden. Weitere Ehrungen gab es für 40 (Wolfgang Neitzel, Jens Kolberg, Michael Jurtz, Roswitha Thum-Kreutz) bzw. 25 jährige Mitgliedschaft (Michael Huber, Rita Müller, Christiane Ressel, Jutta und Guntram Neuschl, Katja und Niki Kitt, Christian Althof, Markus Siller).

Michael Wilkendorf und Fritz Krefeld, die ersten Rennsportbuben von Bernd Kuhn, plauderten aus dem Nähkästchen. So erfuhren die Gäste, was sich damals auf dem Weg zu einer Regatta in Gammertingen und während der Regatta mit Bernd Kuhn zugetragen hatte. Nachdem ein Verkehrsschild im Weg gestanden hatte und es die Spitze des Rennbootes kostete, rutschte ein daraufhin geliehenes Rennboot des ausrichtenden Vereins beim Drehen die Böschung hinunter und mit dem dritten Boot landeten die beiden Rennruderer schließlich im Schilf.

Ein wahrlich festlicher, rundum gelungener Abend. Die ganze Mühe hat sich gelohnt.

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