Jugend Berichte

Jugend-Ausflug nach Rottweil: „Indy-Kart“ Bahn / ThyssenKrupp Aufzugsturm

von Maximilian Walter

Jugend-Ausflug nach Rottweil zur „Indy-Kart“ Bahn und zum ThyssenKrupp Aufzugsturm am Samstag, 05.05.2018

„Hoch hinaus“ hieß es für zehn Jugendliche und (junge) Erwachsene am ersten Samstag im Mai. Um 12 Uhr war Treffpunkt am Ruderclub in Überlingen, bevor es dann mit zwei Autos nach Rottweil ging. Kurz vor Rottweil wurde noch der zehnte Mitfahrer, ein auswärtiges Mitglied, aufgesammelt, sodass wir gegen 14.15 Uhr zu zehnt am ThyssenKrupp Test-Aufzugsturm bei Rottweil ankamen.

Der 246 Meter hohe Turm, der auch von weitem von der Autobahn aus sichtbar ist wurde 2017 fertiggestellt und hat Deutschlands höchste Besucher-Aussichtsplattform auf 232 Metern Höhe. Jedoch war auch die Schlange an Besuchern beachtlich, die auf den Turm hinauf wollten. Da wir bei der Kartbahn zu einer bestimmten Zeit reserviert hatten, entschlossen wir uns kurzerhand, die Reihenfolge des Besuchs umzukehren.

Bei der Kartbahn angekommen ließen wir uns zunächst ein bisschen von den gerade auf der Bahn befindlichen Rennfahrern inspirieren, bevor wir uns selbst als Fahrer im System registrierten und schließlich unsere Fahrer-Einweisung erhielten. Wir wurden über die Bedeutung der verschiedenen Signal-Flaggen und der Regeln auf der Bahn belehrt, bevor wir dann endlich die Bahn 30 Minuten lang für uns alleine hatten. Ausgestattet mit Schutzhelm und eingestiegen in die mit Gas betriebenen Fahrzeuge und schon ging es los.

Auf dem ca. 550 Meter langen Indoor-Parcours durften wir unsere Runden drehen. Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h wurden erreicht und die Rundenzeiten sogar elektronisch ausgewertet. So erhielten wir hinterher unsere Statistik, um zu sehen, wer der begabteste Rennfahrer war (Diese Insider-Informationen werden jedoch nicht herausgegeben…) Unfallfrei und mit von der schwergängigen Lenkung schwer gewordenen Händen durften wir dann nach knapp 30 Minuten wieder in die Boxengasse zurückkehren und unsere „Indy-Carts“ verlassen. Jetzt war noch unser jüngster Mitfahrer an der Reihe, der begleitet von einem echten Kart-Profi im Doppelsitzer-Kart noch einige Runden drehen durfte. Der Spaßfaktor war für uns alle eindeutig sehr groß!

Nach diesem Rennsport-Erlebnis kehrten wir zurück zum ThyssenKrupp-Turm, vor dem die Schlange leider nicht kürzer geworden war. Also reihten wir uns nun ein, bis wir schließlich im Inneren waren und vor dem Aufzug warteten.

Doch dieser wollte und wollte einfach nicht kommen – später erfuhren wir, dass es einen technischen Fehler gegeben hatte – eben doch ein TEST-Turm… Für Testzwecke nicht in Verwendung zum Glück aber der Besucher-Aufzug, der nur einer von zwölf Aufzügen im Turm ist! Endlich in 232 Metern Höhe angelangt konnten wir die Aussicht über das Neckartal, die Schwäbische Alb und den Schwarzwald genießen.

Nach einem Gruppenbild und sattgesehenen Blicken machten wir uns wieder mit dem 8 Meter pro Sekunde schnellen Aufzug auf nach unten und kehrten schließlich Rottweil den Rücken. Wieder kommen werden wir, wenn die geplante Riesen-Hängebrücke vom Turm in die Rottweiler Altstadt gebaut ist – oder vorher…

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