Leistungssport Berichte

Master-Rennachter startet bei Orta Lake Challenge

von Silke Rockenstein

Einmal eine Regatta im T-Shirt rudern bei milden Temperaturen, nicht bei Frost und Schneetreiben, das war das Ziel des Master-Rennachterteams vom Überlinger Ruderclub. So wurde die Orta Lake Challenge ausgewählt, die Anfang Oktober im schönen Piemont stattfand.

Das Master-Rennachterteam am Ortasee (v. li. n. re. : Lars Bäcker, Elke Ruther, Rolf Geiger, Kornelia Raichle, Jörg Voßbeck, Katja Lax, Peter Riegger, Silke Rockenstein und Ursel Kolberg.
Das Master-Rennachterteam am Ortasee
v. li. n. re. : Lars Bäcker, Elke Ruther, Rolf Geiger,
Kornelia Raichle, Jörg Voßbeck, Katja Lax, Peter Riegger,
Silke Rockenstein und Ursel Kolberg.

Nach drei Jahren Regattapause hatte das gemischte Team aus Männern und Frauen sich allmählich wieder zu gemeinsamen Trainingseinheiten im Achter zusammen gefunden. Kurz vor der Regatta fielen zwei Ruderer krankheitsbedingt aus, doch Dank einer spontan einsatzbereiten Ersatzfrau konnte die Fahrt an den Ortasee angetreten werden. Die Canottieri Lago D’Orta hatten mit der Bootswerft Filippi dafür gesorgt, dass die Rennboote vor Ort bereit standen.

31 Achterteams vor allem aus Italien, aber auch aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Frankreich starteten am Samstag, 8. Oktober nacheinander in verschiedenen Blöcken den 6 Kilometer langen sensationell schönen Rundkurs um die Isola San Giulio. Eine besondere Augenweide waren die ersten beiden Boote mit den U23-Frauen-Nationalteams aus Deutschland und Italien.

Bei nun aufkommendem Wind, aber den gewünschten sommerlichen Temperaturen startete am Nachmittag dann auch der Überlinger Achter mit 5 Frauen, 3 Männern sowie dem Steuermann. Nach einem harten Kampf um einige Bojen, mit immer stärker werdendem Wellengang und einem unfreiwilligen Stopp wegen einem Motorboot erreichte das ÜRC-Team nach 29 Minuten glücklich und erschöpft das Ziel und lag damit in der Gesamtauswertung auf Platz 24 von 31.

Bald wird das T-Shirt gegen das Winter-Ruderdressausgetauscht: Am 10. Dezember startet das Master-Rennachterteam in Eglisau beim „härtesten Achterrennen der Schweiz“.

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